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Pressebericht Thaleischweiler-TSV



 
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Sheriff
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BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 21:54    Titel: Pressebericht Thaleischweiler-TSV Antworten mit Zitat

Großer Kampf, aber kein Lohn
Handball-Pfalzliga: TV Thaleischweiler unterliegt dem Tabellenzweiten TSV Iggelheim mit 37:40
THALEISCHWEILER-FRÖSCHEN. Klasse gespielt, vor allem im Angriff mit starkem Laufspiel überzeugt und Komplimente vom Gegner bekommen: Und doch kann sich Handball-Pfalzligist TV Thaleisch-weiler für sein schönes Spiel und die schönen Worte nichts kaufen. Am Ende der temporeichen Partie gegen den Tabellenzweiten TSV Iggelheim hieß es 37:40 (20:19), und der Tabellenletzte stand einmal mehr mit leeren Händen da.
„Unfassbar, dass eine Mannschaft, die so glänzend spielt, im Tabellenkeller hängt. Da gehören sie nicht hin", lobten die Gäste und freuten sich, dass sie, obwohl zwischenzeitlich mit fünf Toren im Rückstand liegend, doch noch die Punkte mitnehmen konnten. TSV-Trainer Manfred Müller atmete bis auf die Tribüne hörbar durch, als Manuel Nessel zwei Minuten vor dem Ende das 39:37 für sein Team erzielte, im Gegenzug Dominik Schweizer scheiterte und im nächsten TVT-Angriff Marcus Metz, der im Angriff sehr gut Regie geführt hatte, den Ball verlor. Damit war die Partie entschieden.
Wie schon im Pokalspiel blieb festzustellen: „Wohl dem, der einen Wilbrandt hat." Denn der ehemalige Zweitliga-Spieler in TSV-Diensten war die spielbestimmende Figur, verlor nie die Übersicht und war der Mann für die einfachen Tore. „So einen haben wir nicht. Deshalb müssen wir für unsere Treffer viel arbeiten", stellte TVT-Trainer Werner Ulbrich fest. Mit der Arbeit seiner Mannschaft, deren Laufspiel dieses Mal stärker tororientiert ablief, war Ulbrich zufrieden. „Aber es kostet Kraft, und die hat uns in der Schlussphase einfach gefehlt", bilanzierte er. Wesentlich effektiver und damit kraftsparender kamen die Gäste zu ihren Treffern. Zwölfmal traf allein Wilbrandt, nahm sich dabei sowohl Würfe von zwölf und neun Meter vor, marschierte auch mal bis zum Kreis durch und hatte das Auge für den Nebenmann.
Dem setzte der TVT, bei dem Torwart Alexander Sema noch einige freie Würfe entschärfte, mannschaftliche Geschlossenheit und Tempo-Handball entgegen. Vor allem der immer wieder einlaufende Rechtsaußen Christian Reichert und Kreisläufer Florian Dexheimer waren brandgefährlich. Dass der TVT dieses Spiel gewinnen könnte, darauf durften die Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten und sichtlich Spaß am schnellen Kombinationshandball hatten, nach 20 Minuten zu hoffen wagen. Da setzte sich der TVT von 13:11 auf 19:14 ab. Erstmals hatte sich der TVT fünf Tore Vorsprung herausgearbeitet. Aber Wilbrandt sorgte binnen fünf Minuten dafür, dass die Gäste wieder auf 19:18 heranrückten. Der bei Strafwürfen nervenstarke Reichert markierte per Siebenmeter das 20:18, aber im Gegenzug verkürzten die Gäste auf 20:19.
Selbstbewusst kam der TVT aus der Kabine und hatte nach 38 Minuten wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung (29:24) herausgeworfen. Florian Dexheimer hatte getroffen. „Flo" Dexheimer war es auch, der nach 43 Minuten das 33:28 erzielte. Es war das letzte Mal, dass sich die Zuschauer über die fünf Treffer Differenz freuen konnten. Denn jetzt begann Iggelheims Aufholjagd. Wilbrandt setzte vor allem Rechtsaußen Manuel Nessel immer wieder gut in Szene, verkürzte selbst auf 33:32, und der starke A-Jugendliche Marius Weiss traf zum 33:33. Reichert markierte per Strafwurf das 34:33, Sema hielt einen Iggelheimer Siebenmeter. Doch dass die Partie Kraft gekostet hatte, machte sich zunehmend bemerkbar, obwohl der TVT das Tempo hoch hielt. Es fehlte nun die Präzision und auch die Wurfkraft. Weiss brachte die Gäste erstmals seit der 10. Minute wieder in Führung (34:35). Jetzt lief der TVT ständig einem Iggelheimer Vorsprung nach. Da half auch die doppelte Manndeckung gegen Wilbrandt und Weiss nicht mehr. Großer Kampf, großes Spiel - aber kein Lohn.

So spielten sie
TV Thaleischweiler: Sema - Jens Schweizer, Metz, Dominik Schweizer - Reichert, Weishaar - Dexheimer - Stattmüller, Zimmermann, Sefrin, Max Sema, Schneider
Zeitstrafen: 4 -2 - Siebenmeter: 4/4 - 4/2 - Beste Spieler: Dexheimer, Reichert, Jens Schweizer - Wilbrandt, Weiss, Nessel - Zuschauer: 260 - Schiedsrichter: Japundza/Kugel (Lingenfeld/Annweiler).
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
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BeitragVerfasst am: 27.01.2009, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat




Gruss Jo
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Tags
Laufen, NES, Spiele, TV



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