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Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 33 Wohnort: Böhl-Iggelheim
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Verfasst am: 27.02.2008, 08:52 Titel: HSC vs. TSV |
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Sechs Tore Vorsprung reichen am Ende nicht
HANDBALL: HSC nur 24:24 gegen Iggelheim
FRANKENTHAL. Trotz eines Vorsprungs von sechs Toren in der zweiten Halbzeit musste sich Handball-Pfalzligist HSC Frankenthal mit dem TSV Iggelheim am Ende beim 24:24 (14:11) die Punkte teilen. In der Tabelle bleiben die Frankenthaler auf dem neunten Platz.
„Der Spielausgang war schmerzhaft, aber ich kann damit leben", sagte HSC-Trainer Hans-Jürgen Schuler nach der Partie. Aus einem mehr als komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung beim Stand von 22:16(45.) konnte sein Team kein Kapital schlagen, weil es mit den folgenden zehn torlosen Minuten den Gästen Mut zur Aufholjagd machte. Bis auf Torjäger Axel Wilbrandt (14 Treffer, davon acht Siebenmeter) blieb Iggelheim farblos. Zu sehr konzentrierte sich das Spiel auf den ehemaligen Zweitliga-Spieler. „In der Pfalzliga ist es unmöglich, Wilbrandt über die ganze Partie auszuschalten", weiß Schuler. Imponiert habe ihm aber die Defensivleistung seines Schützlings Andrij Vorobetc. Der Kreisläufer verhinderte jeglichen Torerfolg von Iggelheims zweitstärksten Werfer Markus Hartmann, während er selbst fünf Treffer erzielte.
So sehr die zweite Halbzeit von einem stetigen Ausbau der HSC-Führung geprägt war, bot die erste Halbzeit ein ausgeglichenes Bild mit Führungswechseln und Ausgleichstreffern. Durch eine Überzahlsituation ging der HSC mit 14:11 in die Pause.
Die Iggelheimer 4:2-Deckung sah eine Sonderbewachung der Frankenthaler Rückraumspieler Jens Wahl und Thomas Trendler vor. Der HSC nutzte das Spiel über die Breite und hebelte die TSV-Abwehr aus. Die letzten 15 Spielminuten boten Schuler aber Anlass zur Kritik „Wir haben zu viele Torchancen ungenutzt gelassen", ärgerte sich der Trainer. Erst Torsten Kuberkas Siebenmeter zum 23:19 (55.) beendete die zehnminütige Frankenthaler Torlosigkeit.
Umstritten und wohl spielentscheidend war die Zeitstrafe von Thomas Trendler in der 57. Minute. TSV-Spieler Willi Hubach stürmte mit Ball in den Abwehrblock aus Trendler und Firhan Tahir. Dabei wollte das Schiedsrichter-Duo einen Schubser von Trendler gesehen haben. „Das war ein bewusstes Stürmerfoul", zeigte sich Schuler enttäuscht, dass die Unparteiischen diese Situation anders gesehen haben. Der TSV verkürzte durch einen Strafwurf zum 22:23. In Überzahlsituation glichen die Iggelheimer zum 24:24-Endstand aus.
Positive Meldung zum Schluss: Mit dem 27-jährigen Sebastian Scherer steht dem HSC seit dem Abgang von Thomas Furcht wieder ein zweiter Torhüter zur Verfügung. (mwb)
SO SPIELTEN SIE HSC
HSC Frankenthal: Ludwig, Scherer (für einen Siebenmeter) - Trendler (5), Wahl (6/4), Leßmann (1) - Konrad (1) Germann (2) - Vorobetc (5) - Kuberka (2/2), Tahir (2), Dost, Romahn.
Zeitstrafen: 5/4 - Beste Spieler: Trendler, Vorobetc - Wilbrand - Zuschauer: 70 - Schiedsrichter: Pfister/Rempel (Wörth/Annweiler). |
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